Krebstherapien

Bitte sehen Sie sich die Therapieformen in Ruhe an. Einige davon kennen Sie sicher bereits. Ich stelle die Therapieformen möglichst wertungsfrei vor und hoffe, dass Sie sich anhand der folgenden Beschreibungen mit ruhigem Gewissen für eine Therapieform entscheiden können.

Klassische Therapieformen

  • Chemotherapie
  • Resektion (operative Tumorentfernung)
  • Strahlentherapie

Weitere Behandlungsmethoden sind zum Beispiel die Krebsimmuntherapie oder die naturheilkundliche Behandlung mit Vitamin B17 und anderen Mitteln.

Stellen wir die Therapieformen nun einander gegenüber:

 Die Chemotherapie

Bei der Chemotherapie handelt es sich um eine medikamentös durchgeführte Therapieform. Auch wenn zahlreiche Menschen diese Art der Therapie automatisch mit einer Krebserkrankung in Verbindung bringen, wird die Chemotherapie auch bei Infektionen eingesetzt. Folgende Arten der Chemotherapie gibt es:

 

  • antineoplastische Chemotherapie (Krebs)
  • antiinfektiöse Chemotherapie (Infektionen)
  • antimikrobielle Chemotherapie (Infektionen)

Die Chemotherapie wird je nach Anforderung heilend, adjuvant (ergänzend, unterstützend) oder palliativ (lindernd) durchgeführt. Dabei werden Stoffe verwendet, die schädigend auf die krankheitsverursachenden Mikroorganismen oder Zellen wirken sollen. Je nach diagnostizierter Krebsart kommen unterschiedliche Stoffe zum Einsatz.

Ob eine Chemotherapie letztendlich wirkt, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Zum einen spielt es eine große Rolle, wie schnell der Körper des Patienten das Chemotherapeutikum abbaut. Tut er dies schnell, wirkt es unter Umständen zu kurz und kann dadurch nicht die gewünschte Wirkung erzielen. Zum anderen ist die Art des Tumors entscheidend. Tumore, die eher kompakt sind und nur eine geringe Blutversorgung aufweisen, können schwerer erreicht werden als Tumore mit hoher Blutversorgung. Ein Problem besteht auch in der möglichen Chemoresistenz. In solchen Fällen sind die Krebszellen resistent gegen das verabreichte Medikament – es ist also wirkungslos.

Eine Chemotherapie bietet unterschiedliche Aussichten auf Erfolg. Einige Krebsformen gelten als unheilbar, andere wiederum als gut heilbar. Dennoch muss der Arzt vor jeder Therapie gut abwägen, ob der Verlauf der Krebserkrankung der Erwartung nach so schlimm wäre, dass die zum Teil schweren Nebenwirkungen in Kauf genommen werden können.

 

Nebenwirkungen

 

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Haarausfall
  • Erschöpfung
  • Veränderungen im Blutbild (z.B. Anämie)
  • Schleimhautentzündungen
  • irreversible Herzmuskelschädigung
  • bleibende Herzmuskelzellen-Schädigung
  • dauerhafte Unfruchtbarkeit
  • Beeinträchtigung des Stressbewältigungsvermögens sowie des Denk- und Merkvermögens


Es würde jetzt zu weit führen, alle möglichen Medikamentenkombinationen für die unterschiedlichen Arten von Krebs vorzustellen. Fakt ist: Eine Chemotherapie ist kein Spaziergang. Die Medikamente greifen nicht nur die „bösen“ Zellen an, sondern auch die „guten“ Zellen, die wichtige Aufgaben haben. Eine Chemotherapie schwächt Patienten oftmals stark. Einzelne Nebenwirkungen können je nach Patient unterschiedlich stark, aber auch gar nicht auftreten. Die Stärke der Nebenwirkungen reicht von mild bis hin zu tödlich.

Deshalb mein Rat: Informieren Sie sich gut über die Chemotherapie, die Ihnen die Ärzte zugedacht haben. Lassen Sie sich so umfangreich wie möglich aufklären, auch über die Lebenserwartung mit und ohne Chemotherapie. Nutzen Sie auch entsprechende Foren wie Lazarus.ch oder gofeminin.de, in denen Betroffene sich gegenseitig austauschen. 

 

 Die Resektion

Als Resektion wird die operative Entfernung eines Tumors oder anderer Gewebeteile von Organen bezeichnet. Bei der Tumorresektion gibt es unterschiedliche Ziele, die durch verschiedene Resektionen erreicht werden können. So bedeutet die R0-Resektion die Entfernung im Gesunden, während R1- und R2-Resektionen makroskopische Tumoranteile erhalten. Bei einer en-bloc-Resektion wird der Tumor mit seinen benachbarten Strukturen entfernt. Oft können Patienten nach der erfolgreichen Resektion als gesund erachtet werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Krebs noch nicht gestreut hat (Metastasen) und dass der Tumor vollständig entfernt wurde.

 

 Die Strahlentherapie

Die Strahlentherapie wird meist ergänzend zur Resektion und der Chemotherapie eingesetzt. Nahezu 50% aller Krebspatienten erhalten Strahlentherapien in unterschiedlicher Menge. Die neoadjuvante Strahlentherapie hat beispielsweise das Ziel, den Tumor zu verkleinern, bevor die Resektion durchgeführt wird. Ihr gegenüber steht die adjuvante Strahlentherapie, die nach einer erfolgten Resektion angewendet wird. Hier soll das Operationsergebnis gesichert und darüber hinaus sogenannte mikroskopische Tumornester vernichtet werden. Dann gibt es noch die curative Strahlentherapie, die eine Heilung zum Ziel hat und die palliative Bestrahlung, die der Lebensverlängerung dient.

Nebenwirkungen

 

  • Hautrötungen
  • Schleimhautentzündungen
  • Völlegefühl
  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Blasenbeschwerden
  • Haarausfall bei Kopfbestrahlung
  • Gefäßverengungen
  • Narbenbildung
  • Hautverfärbungen
  • Verhärtungen des Unterhautfettgewebes
  • Geschmacksverlust
  • Zahn- und Knochenschäden

 

Krebsimmuntherapie

Der Begriff „Krebsimmuntherapie“ ist eigentlich eher ein Sammelbegriff für unterschiedliche Methoden der Immuntherapie bei Krebserkrankungen. Da sowohl die Chemo- als auch die Strahlentherapie zum Teil sehr starke zytotoxische Nebenwirkungen haben, wird die Krebsimmuntherapie eingesetzt. Sie gilt als sehr vielversprechend in Bezug auf die hohe selektive Wirkung im Kampf gegen Krebszellen. Auch im Bereich der Antikörpertherapie gilt sie sehr aussichtsreich.

Die Krebsimmuntherapie wird als aktive und passive Immuntherapie angewendet. Die aktive Krebsimmuntherapie soll im Patienten eine sogenannte Immunantwort auslösen. Dafür erhält der Erkrankte bestimmte Substanzen verabreicht. Das oberste Ziel ist hier, dass die Immunantwort den Tod der Tumorzellen hervorruft oder doch wenigstens das Tumorwachstum verzögert.

Bei der passiven Immuntherapie erhält der Krebspatient Antikörper bzw. Antikörper-Fragmente. Das Ziel ist hier, dass diese sich an die Tumorzellen binden und sie so zerstören.

Eine weitere Methode ist die adoptive Immuntherapie, bei der dem Patienten Leukozyten entnommen, kultiviert und wieder injiziert werden.

Die Krebsimmuntherapie hat praktisch keinerlei Nebenwirkungen. 

 Die Vitamin-B17-Therapie

Viele Patienten denken fälschlicherweise, dass eine solche Krebstherapie ausschließlich auf der Gabe des sogenannten Vitamin B17, auch als Amygdalin bzw. Laetril bekannt, beruht. In der seriösen Praxis sieht das jedoch ganz anders aus.

Jeder weiß, dass alle Menschen unterschiedlich sind. Allein deshalb wird es in einer seriösen Naturheilpraxis niemals die „Eine-für-alles-Therapie“ geben. Ganz im Gegenteil. Jeder Patient bekommt zu Beginn der Behandlung eine Blutanalyse nach Dr. Johannes Coy. Erst nach der Auswertung dieser Blutanalyse entscheiden sich seriöse Krebstherapeuten für die geeignete Therapieform. Hierbei spielen noch weitaus mehr Faktoren eine Rolle, die ich ausführlich im Blog behandle. Beschränken wir uns an dieser Stelle auf reine Aussagen zur Vitamin-B17-Therapie.

Die Vitamin-B17-Therapie wird schon recht lange erfolgreich als Krebstherapie eingesetzt. Ich möchte Ihnen die Wirkung von Vitamin B17 gern bildlich erklären.

Die Krankheit Krebs hat ihren Namen nicht von ungefähr. Denken wir an das Tier mit demselben Namen, können wir uns leicht vorstellen, wie sich die Krankheit in gesundes Gewebe einschneidet und dort für ein erhebliches Tumorwachstum sorgt. Die „Schere“ der Krankheit Krebs ist das Enzym Alpha-Glucosidase. Um die gesunden Zellen aufzuschneiden wird das Enzym in die Flüssigkeit abgegeben, die im Zellzwischenraum enthalten ist. In diesen Zellzwischenräumen findet sich aber auch Vitamin B17. Das an sich harmlose Vitamin B17 setzt, wenn es von der „Schere“ angeschnitten wird, seinen Inhalt frei. Nun sieht sich die Krebszelle mit einem Gift konfrontiert, das sie automatisch abtötet. Es werden nur die Krebszellen abgetötet, da sie die einzigen Zellen sind, die das Enzym Alpha-Glucosidase enthalten! Das ist ein ganz wichtiger Punkt dieser Therapie, denn bei anderen Behandlungsmethoden fallen durchaus auch gesunde Zellen der Krebstherapie zum Opfer.

Die Vitamin-B-17-Therapie kann eine bereits entstandene Krebserkrankung ebenso beeinflussen wie sie vor der Entstehung von Krebs schützt. Essen Sie also regelmäßig Apfel- oder Aprikosenkerne, ist es relativ unwahrscheinlich, dass Sie überhaupt jemals an Krebs erkranken. Diese geringe Menge reicht bei einer bereits bestehenden Krebserkrankung natürlich nicht aus. Hier sind hohe Gaben nötig, um Krebszellen erfolgreich zu bekämpfen. Eine Therapie mit Vitamin-B17 hat bis heute keinerlei Anhaltspunkte für Nebenwirkungen gegeben. Im Gegenteil! Das Allgemeinbefinden verbessert sich unter der Therapie.

Ärzte und Heilpraktiker verwenden Amygdalin oder Laetril für Ihre Vitamin-B17-Therapie. Das synthetische Laetril wirkt nicht so gut wie Amygdalin und ist auch in der Dosierung problematischer. Reines Amygdalin wird aus Aprikosenkernen gewonnen.

 

Ich hoffe, Sie haben einen guten Einblick in die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten gewonnen. Sollten Fragen offen geblieben sein, freue ich mich, wenn Sie Kontakt zu mir aufnehmen.

2 Gedanken zu „Krebstherapien#8220;

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